Maschenprobe – gehasst und doch geliebt

Oh je… ich muss eine Maschenprobe erstellen. Warum ist es so wichtig, diese Maschenprobe herzustellen, obwohl ich direkt mit dem Strickstück beginnen möchte? Ganz einfach. Um nachher nicht da zu stehen und alles wieder aufribbeln, weil das fertige Strickstück zu groß oder zu klein geraten ist. Also eins ist mal klar, wenn ich eine Mütze stricke, mache ich keine Maschenprobe… das schenke ich mir tatsächlich. Aber, wenn ich einen Pullover stricke, dann ist das ein MUSS. Meistens stricke ich so um die 13 – 15 cm im Muster als Quadrat. Wenn ich gerade einen zur Hand habe, benutze ich einen Zählrahmen. Ansonsten tut es auch ein Maßband oder Lineal. Hierbei werden dann 10 cm Maschen sowohl senkrecht als auch waagerecht gezählt. Auf den Strickanleitungen steht immer eine Maschenprobe drauf, die, wenn du es nachstrickt auch passen muss. Solltest du mehr Maschen haben, als in der Strickanleitung angegeben, dann benötigst du eine größere Stricknadel. Und umgekehrt, wenn du weniger Maschen hast, benötigst du eine kleinere Nadel. Die Reihen sagen ja aus, wie lang dein Strickstück werden soll. Die lasse ich meistens außer acht, da ich sowieso immer die Strickstücke länger stricke, da ich 184 cm lang bin und die Muster nicht auf mich zugeschnitten sind. Manche Maschenproben müssen nach dem Strickmuster gestrickt werden. Dies steht dann aber meistens in der Strickanleitung. Ihr solltet euch auf jeden Fall nicht darauf verlassen, dass wenn Ihr die selbe Wolle mit der selben Nadelstärke nehmt, dass keine Maschenprobe gemacht werden muss. FALSCH! Jeder strickt doch sehr unterschiedlich. Mal zu locker mal zu fest. Also, ran an die Nadel. Auch wenn ihr sofort loslegen möchtet.

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